DAMINOX®

Bei dem von uns entwickelten "DAMINOX®"- Verfahren handelt es sich um ein Kohlenstoffdiffusionsverfahren für austenitischen rostfreien Edelstahl.

DAMINOX® ist kein Beschichtungsverfahren, sondern ein Oberflächenhärteverfahren, bei dem große Mengen Kohlenstoff durch Diffusion in die Werkstückoberfläche eingebracht werden. Der eindiffundierte Kohlenstoff liegt nach der Behandlung feinst dispers in der Matrix gelöst vor, wodurch eine starke Gitterverzerrung erzeugt wird. Diese Gitterverzerrung, die mit hohen Druckeigenspannungen einhergeht, führt zu einer Erhöhung der Oberflächenhärte und damit zu einer Zunahme der Verschleißbeständigkeit.

Bei austenitischen Edelstählen, insbesondere molybdänhaltige, die mit dem DAMINOX®-Verfahren behandelt wurden, erhöht sich die Beständigkeit gegen Korrosion nochmals.
Die dabei erzielbare Härte ist abhängig von der Legierungszusammensetzung des Edelstahls und variiert zwischen 1000 und 1800 HV 0,05 (vergleichbar mit 80 HRC).

Durch die Entwicklung dieses einzigartigen Diffusionsverfahrens sind wir nun in der Lage sowohl durchgehärtete Gehäuse aus martensitischen Edelstahl, aber auch oberflächen- gehärtete Gehäuse aus austenitischem Edelstahl anzubieten, was uns zum Technologie- und Marktführer von Uhrgehäusen aus härtbarem Edelstahl macht.

Zur Demonstration der Flexibilität und Leistungsfähigkeit unseres DAMINOX®-Verfahrens, wird demnächst der sogenannte "vollaustenitische Edelstahl" in neuen Modellen zum Einsatz kommen.


Sintergehäuse aus 316 L mit einer Dichte von 7,4 kg/dm³, behandelt mit Daminox, Diffusionstiefe 60 mµ mit einer Oberflächenhärte von 1200 HV 0.05








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